Panorama Cities

Weite den Blick

Seit Ende der 90er Jahre habe ich über 2000 Panorama-Bilder erstellt. Diese aktuelle Seite vereinigt solche von Skylines, Straßenszenen und Architektur.

Bei der Panoramafotografie verbinde ich mehrere Genres und Aspekte der Fotografie miteinander: Reise- und Landschaftsfotografie, also die Ansichten der Welt und der Menschen darin in ungewöhnlichen Perspektiven.

Dem menschlichen Sehen näher

Panorama-Fotografie kommt dem menschlichen Sehempfinden näher. Beim Sehen und Betrachten des Raumes oder einer Umgebung sind der Kopf und die Augen in Bruchteilen von Sekunden beweglich, das Auge kann mühelos den Fokus ändern. Beim Sehen haben wir nicht die Einschränkungen wie beim Betrachten von Fotografien in herkömmlichen Formaten. In ihnen ist der Raum beschnitten oder gestaucht und aus bild-physikalischen Gründen gibt es oft perspektivische Verzerrungen. Auf einem Panorma-Bild sind solche Phänomene minimiert, indes das Auge schweifen kann. Ich kreire gerne Panorama-Bilder mit der Bildsprache, die ein gutes Landschaftbild bieten sollte: also auch mit interessanten Vordergründen oder Augenfänger wie Personen oder Geschehnisse. (Gelingt aber nicht immer.)

Wimmelbilder mit Menschen

Besondere Herausforderungen bieten sich mir in den wahrhaft wimmelnden Panorama-Bildern, die ich bei Events und Konzerten mache: Also von den Besuchern und dem Geschehen vor der Bühne. Die technische Schwierigkeit besteht darin, dass solche Menschen-„Massen“ sehr beweglich sind und dabei schnell „Geisterbilder“ entstehen (durch gedoppelte Personen, die sich bewegt haben). Diese müssen mit viel Know-How retouchiert werden. Mich fasziniert das Ergebnis immer noch mehr als manches Landschafts-Panorama mit großartigem Himmel oder ähnlichem.

Von zurecht geschnippelt bis gesammelt

An meinen ersten Panoramas habe ich mit bereits versucht als ich im Alter von 15 Jahren zu fotografieren begann. Im Zeitalter der analogen Fotografie gab es bei der Konzeption eines solchen Bildes keinerlei Kontrolle (keinGerät, das wie heute die mobilen Telefone auf Knopfdruck automatische Panoramas erstellt, die trotzdem noch entsprechend schlecht sind). Ich hatte nur eine Ideen, meine Vorstellung, meine „primitive“ Kamera und konnte mich nur auf meine Intuition verlassen. Nach dem langen Warten auf die Ergebnisse der entwickelten Filme, klebte ich die einzelnen Abzüge (Prints) zu einem breiten Format zusammen. Anfang der „Nuller“-Jahre habe ich selbst aus aus einzelnen Dias Panoramas entwickelt, indem ich sie gescannt und am PC zusammen gefügt habe. Heute entstehen meine Panoramas noch immer auf dieselbe Weise: ich mache einzelne Fotos beim Drehen um meine eigene Achse und füge sie danach am PC zusammen.

(Tipp: Bitte nutze am besten einen Monitor oder ein Tablet zum Betrachten der Bilder. So siehst Du mehr! Entweder nutzt Du die Funktion „Slideshow oder schalte nach dem letzten Bild unten mit dem Rechtspfeil eine Seite weiter.)

atelier peisker